Das Pop-Chamäleon kreuzt durch die eigenen Schaffensphasen von Grunge über Folk bis Kraut.
Während ihrer über 30-jährigen Schaffenszeit in der Pop-Branche hat Jane Weaver einige Metamorphosen durchlaufen. Aus dem Post-Grunge-Girl der 90ies-Band Kill Laura wurde in den Nullerjahren eine Folk-Lady. Spätestens ab Mitte der Zehnerjahre indes gab sie die Bühne frei für Space-Synthesizer und Motorik-Beat im Dauerloop, auf MODERN KOSMOLOGY (2017) mit germanischem „K“ klang sie krautiger denn je. Dann, auf FLOCK (2021), die Wendung zum Pop.
Und was bleibt einem Pop- Chameleon auf Album Nummer12, außer sich selbst zu musealisieren? Vieles, denn LOVE IN CONSTANT SPECTACLE ist verdammt raffiniert. Weaver hat viele Genres hinter sich gelassen, nun scheint sie all ihre Phasen in einem Album miteinander zu verflechten.
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